Currywurst…

… auch die darf in unserem Studio nicht fehlen 😉

Die Currywurst ist eine Bratwurst oder eine Brühwurst, die je nach Zubereitungsart frittiert oder gebraten und meist geschnitten mit einer Sauce auf Basis vonKetchup oder Tomatenmark und Currypulver serviert wird. Die üblichen Beilagen sind Brötchen oder Pommes frites.

Quelle: Wikipedia
Fotos: M17Group

Hier noch allerlei Wissenswertes und natürlich habe ich das Rezept für die beste Currywurst der Welt für Euch gefunden 😉

Am 4. September 1949 machte die Berlinerin Herta Heuwer in ihrer Imbissbude am Stuttgarter Platz, gegenüber vom Bahnhof Charlottenburg, eine bedeutende Erfindung: die Currywurst! Sie wurde zum kulinarischen Wahrzeichen Berlins. Der Berliner schwört auf sie und lässt sich selbstverständlich auf keine ihm aus dem Ruhrgebiet oder aus Hamburg aufgezwungene Diskussion über angeblich andere Legenden von der Entstehung der ihm so liebgewonnenen Speise ein. Er schuf der Currywurst sogar ein eigenes Museum, und selbst der heutzutage allgegenwärtige Döner Kebab hat es bislang nicht geschafft, Berlins kultige Currywurstbuden aus dem Stadtbild zu verdrängen. Hier gibt es nun ein Rezept für alle Exil-Berliner und andere Liebhaber der Berliner Currywurst, die – aus welchen Gründen auch immer – ihren Heißhunger darauf nicht an der Imbissbude stillen können.

Die Sauce – dunkelrot und warm

Fertiges Curry-Gewürzketchup oder andere Fertigprodukte haben auf der Currywurst nichts verloren. Berliner Currywurst-Sauce ist eine dunkelrote Sauce auf der Basis von Tomatenmark mit diversen Gewürzen und wird auch an den Imbissbuden in der Regel selbst hergestellt. Das wichtigste ist: sie muss warm über die Wurst gegeben werden! Folgende Zutaten werden benötigt (für vier Personen):

  • 3 Tassen lauwarmes Wasser
  • 2 kleine Dosen Tomatenmark
  • 1 Packung Tomatenpüree (0,25 l)
  • 2 Esslöffel Worcestersauce
  • 1 Esslöffel Currypulver
  • 1 Teelöffel Cayennepfeffer
  • 1 kleine frische Chillischote
  • 3 Esslöffel Öl
  • 1 Esslöffel Senf
  • 1 sehr fein gehackte Zwiebel
  • 1 Prise Salz
  • Pfeffer nach Belieben

Die fein zerkleinerten Zwiebeln glasig anbraten. Das Wasser in einem kleinen Topf erhitzen (nicht kochen!) Das Tomatenmark zügig einrühren. Wenn keine Klumpen mehr vorhanden sind, das Tomatenpüree einrühren und die Zwiebel dazugeben. Anschließend Öl, Cayennepfeffer, Worcestersauce, die zerkleinerte Chillischote und den Senf einrühren. Das Ganze so lange erhitzen, bis eine zähe Masse entsteht. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und ggf. mit Wasser verlängern.

Die Wurst – auf keinen Fall Bratwurst

In Berlin gibt es zwei Arten von Currywurst: die „Curry mit“ und die „Curry ohne“ – soll heißen: mit bzw. ohne Darm. Eines gleich vorweg: Bratwürste sind für die Zubereitung von Currywurst nicht geeignet und dürfen getrost im Ruhrgebiet bleiben. Im übrigen würde man damit nur die Thüringer verärgern, die mit Recht stolz auf ihre Rostbratwurst sind und es überhaupt nicht gerne sehen, wenn diese zu Currywurst verarbeitet wird. Für die Variante mit Darm können Bockwürste verwendet werden. Diesen ähnelten zumindest die Anfangs verwendeten gepökelten und leicht geräucherten Brühwürste. Die Wurst ohne Darm ist weißlich und walzenförmig, vergleichbar mit bayerischen Wollwürsten. Bei Berliner und Brandenburger Fleischern ist sie problemlos erhältlich. Wo dies nicht der Fall ist, sollte auf Wollwürste ausgewichen oder – wohl oder übel – die Variante mit Darm gewählt werden.

Noch ein wichtiger Punkt: die Berliner Currywurst darf nicht gegrillt werden! Das wäre nicht nur todsicherer Stilbruch, sondern ist bei gepökelten Würsten durch das enthaltene Nitritpökelsalz, welches sich in krebserregende Nitrosamine umwandeln könnten, auch gesundheitsschädlich. Wie schon bei der Bratwurst gilt also auch hier: gegrillte Currywurst gibt es vielleicht im Ruhrgebiet – dort darf sie dann aber auch bleiben. Unsere Würste werden, nachdem bei der Darmvariante die Haut leicht eingeschnitten wurde – in eine Pfanne mit bereits heißem Fett gegeben. Dabei sollten sie etwa bis zur Hälfte im Fett liegen. Nach etwa zwei Minuten werden sie einmal gewendet. Wenn die Würste schön knusprig sind, werden sie aus der Pfanne genommen und in mundgerechte Stücke zerschnitten. Dann noch das Currypulver drüberstreuen und schließlich die warme Sauce darüber geben – wer mag, kann das Currypulver auch auf die Sauce streuen.

Zur Berliner Currywurst passen Pommes Frites oder einfach nur eine frische Berliner Schrippe (für alle Nicht-Berliner: ein einfaches Bäckerbrötchen!), zum Trinken am besten ein schönes, kaltes Bier. Guten Appetit!

Quelle: gefunden auf Suit101 von Alexander Rüstau